Heimgang von Pfarrer Georg Egle

Georg Egle ist es gut ergangen. Sein Abschied aus dieser Welt entspricht, seinem priesterlichen Leben gemäß, einer Punktlandung: „Vater unser im Himmel, dein Wille geschehe!“

Am Freitag vor seinem Todestag am 17. April 2021, feierte er zum letzten Mal die Hl. Messe in der Kirche Mutter Maria in Ennabeuren. Dieser Tag und dieser Ort werden damit zum bleibenden Symbol seines Weges als Schönstatt-Priester. Tags darauf darf er sich hinlegen und einschlafen. Er ahnte es wohl und fühlte es, dass ihm bald ein seliger Heimgang bevorsteht. So ist es gekommen und er war gut vorbereitet. In seiner Kirche Maria Königin feierte er sein letztes Osterfest. Bei einer der letzten Unterhaltungen mit ihm sagte er mir, es sei ihm wichtig, dass die Osterkerze in der Mitte vor dem Altar steht. Die Feier der Osternacht wurde für ihn noch anstrengend, aber auch zum Zeichen der österlichen Zukunft.

Bis zum letzten Tag tat er bewusst seinen Dienst als Priester, als Dienst für Gott und die Menschen unter der Führung der Gottesmutter.

Seine gläubige Einstellung in der Nachfolge Jesu Christi war: „Ich bin bereit.“

Nun hielt ihn nichts mehr zurück, dem Ruf des Auferstandenen in das österliche neue Leben zu folgen.

 

Pfarrer Karl Enderle