Fronleichnamsfest 2024 in Westerheim
Der Text zum diesjährigen Jugendaltar bringt auf den Punkt, warum auch das Fronleichnamsfest 2024 wieder ein voller Erfolg wurde: "Wenn wir uns Gott öffnen mit allem, was unser Herz bewegt, ist das wie ein Tanz. Jede und Jeder von uns hat ihren/seinen ganz persönlichen Tanzstil, mal leidenschaftlich schwungvoll, mal eher ruhig oder elegant. In der Gemeinschaft entsteht so eine bunte Choreografie. Für den Grundbeat sorgt Gott."
Die Frauen, Jugendlichen und Kinder der Blumenteppich-Gruppen ließen sich von dem Thema "Gebet schafft Frieden" inspirieren und schufen wunderbare Werke. Die Botschaft kam bei den vielen Besuchern an. Das frische grüne Gras auf dem Prozessionsweg bringt die Blumen erst richtig zur Geltung. Die vier Altäre, aufwändig und schön gestaltet, sind die zentralen Orte bei der Prozession und deshalb unverzichtbar.
Die freundlichen und zufriedenen Gesichter beim anschließenden Gemeindefest strahlten mit der Sonne, die sich immer wieder blicken ließ, um die Wette. Übrigens, der Jugendaltar stand unter dem Thema "Tanz als Gebet". Ich würde sagen, der Tanz ist gelungen – mit Gottes Hilfe!
Pfarrer Karl Enderle
Zum Fest Christi Himmelfahrt gehört die Öschprozession
Katholische Christen feiern die Heimkehr von Jesus Christus zu seinem Vater
von Hansjörg Steidle
Westerheim – „Jesus Christus wurde weggenommen und im Himmel bei seinem Vater aufgenommen, um wiederzukommen. Das ist das Geheimnis des Glaubens, das wir an Christi Himmelfahrt feiern.“ Dies unterstrich Pfarrer Karl Enderle, als er am Donnerstag mit den Gemeinden der katholischen Seelsorgeeinheit Laichinger Alb in Westerheim den Feiertag zu Christi Himmelfahrt beging. Einer Messfeier in der Christkönigskirche folgte ein Öschprozession hinaus in die Fluren, wo die Gläubigen um gedeihliches Wetter und eine gute Ernte sowie Frieden in der Welt beteten.
Das Fest Christi Himmelfahrt fällt auf den 40. Tag nach Ostern, an dem die christlichen Kirchen die Aufnahme Jesu Christi in den Himmel feiern, wie es im Glaubensbekenntnis heißt: „Aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, um zu richten die Lebenden und die Toten.“ In Anlehnung an die Apostelgeschichte ist mit dem Fest der Himmelfahrt auch ein Versprechen von Jesus Christus an seine Anhänger verbunden, ihnen zur Stärkung seinen Heiligen Geist zu senden. Traditionsgemäß finden an dem Feiertag in vielen Gemeinden auch Prozessionen durch Felder, Wiesen oder Weinberge statt, um eine gute Ernte zu erbitten.
Sehr feierlich gehalten war die Messfeier in der Westerheimer Christkönigskirche, bei der die Gruppe Vox unter der Leitung von Christoph Achmüller einige Lieder gekonnt und ergreifend vortrug. Ausgehend von einem festen Standpunkt auf Erden, den jeder Mensch sich wünscht, und der physikalischen Erdanziehungskraft leitete Pfarrer Karl Enderle in seiner Festpredigt auf den Gottessohn über, der nach seiner Auferstehung an Ostern nach 40 Tagen von seiner Erdenschwere loskommt und eine Lücke auf Erden hinterlässt, den nun seine Jünger zu füllen haben. Es würden die Erinnerungen an seine Worte bleiben, die die Jünger nun weitersagen und gemäß dem Auftrag Christi in den Evangelien in die Welt hinaustragen.
„In seinen Worten ist nunmehr der Auferstandene präsent und er will dies in der Zwischenzeit zwischen Weggang und Wiederkunft auch ganz und gar sein. Jesus Christus wird voll und ganz gegenwärtig in seinem Wort“, erklärte Pfarrer Enderle und sah eine Präsenz Christi in seinen gesprochenen Worten: „Die Präsenz Christi in seinem Wort macht die Welt evangeliumsgemäß.“ Und mit Blick auf das anstehende Pfingstfest meinte der Seelsorger: „Damit die Worte Christi in uns bleiben und Wurzeln schlagen und bleiben, bedarf es allerdings noch der Tränkung durch den Heiligen Geist.“ Dieser von Gott gesendete Geist dürfe als Pendant zur „Erdanziehungskraft“ gesehen werden, als eine „Anziehungskraft des Himmels“, erläuterte Karl Enderle. Und von dieser Anziehungskraft in Richtung Himmel sollten sich die Menschen einfangen lassen.
Dem Festgottesdienst folgte dann die Öschprozession im Freien unter einem schönen blauen Himmel, die in diesem Jahr in den Norden und Nordosten Westerheims zu fünf Feldkreuzen führte: zunächst zum im Coronajahr 2020 errichteten Kreuz von Karlheinz Baumeister (genannt Flieger), dann zum Kreuz der Ministranten von 1988. Der Weg der Gläubigen führte weiter zum Feldkreuz von Josef Baumeister von 1988, dann zu dem von der Schulstraße versetzten Kreuz von Marta und Bernd Sailer und zum Abschluss zu dem von Helga Schulz. An den mit Blumen schön geschmückten Stationen beteten die zahlreichen Prozessionsteilnehmer etwa um den Segen für die tägliche Arbeit, um Vertrauen zu Gott, um die Bewahrung der Schöpfung, um die Sicherheit auf den Straßen sowie um Gerechtigkeit und Frieden in den Welt.
Ministranten mit Kreuz und Fahnen führten den Prozessionsweg an, der auf den Straßen von Mitgliedern der Freiwilligen Feierwehr Westerheim abgesichert wurde. Im Auftrag des früheren Fronmeisters Werner Priel hatte Hugo Ramminger mit seinem Traktor den Weg durch Wiesen freigemäht, so dass er gut begehbar und nicht zu nass war. Traditionsgemäß hat in Westerheim bereits eine weitere Öschprozession vor Christi Himmelfahrt stattgefunden, die am Montag von der Loretto-Kapelle aus in Richtung Schertelshöhle führte.
Vita von Pfarrer Marzell Gekle
Von Hansjörg Steidle
Von 1975 bis 2007 war Marzell Gekle Pfarrer in Heroldstatt, seit 1984 zudem in Westerheim. Geboren wurde er am 30. Juni 1932 in Rexingen bei Horb als zweites von neun Kindern in einer Bauernfamilie. Dort ist er aufgewachsen und zur Schule gegangen. Am Gymnasium in Horb legte er 1954 das Abitur ab. Dem Theologiestudium von 1954 bis 1958 in Tübingen und München folgte das Priesterseminar in Rottenburg. „Das war für mich ein intensives und anstrengendes Jahr. Ausgang hatten wir nur begrenzt, eingekauft für uns hat der Hausmeister“, erinnert sich der 91-Jährige.
1959 empfing Marzell Gekle mit 16 anderen Priesteramtskandidaten die Priesterweihe. Der damalige Weihbischof Wilhelm Sedlmeier hat ihn am 14. März 1959 im Dom zu Rottenburg gesegnet und geweiht. „Ich war damals froh und dankbar, dass ich mein erstrebtes Ziel erreicht hatte, das mir der Herrgott durch seine Berufung vorgegeben hatte“, erzählt Gekle und betont: „Eine Berufung ist immer ein Geschenk von Gott.“
Groß gefeiert worden sei seine Priesterweihe nicht, wohl aber einige Wochen später seine Primiz am Ostermontag in seinem Heimatort Rexingen in der dortigen Pfarrkirche St. Johann Baptist. „Damals hat die ganze Gemeinde mitgefeiert, die Musikkapelle hat aufgespielt und der Chor gesungen. Von Glück- und Segenswünschen bin ich überhäuft worden“, erinnert sich der Jubilar.
Vikar war Marzell Gekle in Dunningen bei Rottweil im Schwarzwald, in Oberkochen im Ostalbkreis und in Grunbach im Remstal. Seine erste Pfarrstelle bildete Tannhausen im Dekanat Ellwangen, wo er mitten in der Heuernte am 20. Juni 1965 Investitur feierte. Zu seiner ersten Wirkungsstätte als Priester meint Marzell Gekle rückblickend: „Das war Liebe auf den ersten Blick, wegen der schönen gotischen Kirche.“ In Tannhausen belebte er erfolgreich die jährliche Fußwallfahrt zu der bekannten Pilgerstätte „Maria Brünnlein“ bei Wemding.
Neue Aufgaben sollte Gekle dann 1975 auf der Schwäbischen Alb übernehmen, zunächst in Ennabeuren und Magolsheim und später auch in Westerheim. „Mehrere Anrufe von verschiedenen Leuten haben mich bewegt, erneut die Koffer zu packen. Ich ging dort hin, obwohl ich nie auf die Alb wollte“, erzählt der Pfarrer. Doch die „dreimal wunderbare Mutter Maria“ habe ihn nach Ennabeuren und zur dortigen Schönstatt-Kapelle gerufen und unter dem Thema „Lasst uns mit ihm gehen“ sei seine Investitur in Heroldstatt am 16. März 1975 gestanden.
Aufgrund des Priestermangels in der katholischen Kirche blieb es nicht lange aus, bis Pfarrer Gekle eine weitere und größere Gemeinde zugesprochen bekam, die Pfarrei Westerheim. Dort feierte er am 3. November 1984 unter Beteiligung der gesamten Gemeinde und der Vereine die Investitur. Für den neuen Seelsorger bildete bald der Silvestertag 1984 ein besonderes und bislang unbekanntes Erlebnis. „Es kamen sehr viele Gruppen ins Pfarrhaus, um ein neues Jahr zu wünschen. Ich dachte nur, kann ich diese Menge von Leuten auch kennenlernen?“ Drei Gemeinden musste Gekle nun gerecht werden.
Im Laufe der Jahre mit Bildung von Seelsorgeeinheiten entfiel die Kirchengemeinde Magolsheim. Doch dafür hatte der 91-Jährige nach dem Weggang von Pfarrer Martin Roth als neuer Bundeswehr-Seelsorger für ein Jahr auch die Kirchengemeinden Laichingen und Suppingen zu übernehmen, bis Pfarrer Reinhold Rampf auf die Alb kam. Die herausfordernden Aufgaben gelangen ihm dank der Mithilfe zahlreicher Gemeindemitglieder und der Aushilfen mancher Rentner-Pfarrer sehr gut. Allen voran half der inzwischen verstorbene Pfarrer Josef Lang aus Arnegg helfend aus.
Seit seinem Weggang am 30. Juni 2007 nach einer feierlichen Verabschiedung in den Ruhestand mit einer Kutschenfahrt durch Westerheim wohnt Marzell Gekle im Pfarrhaus in Herrlingen, einige Zeit mit einem jungen Syrer, der nach Europa geflohen war. Seit seinem Ruhestand half Marzell Gekle immer wieder als Seelsorger in den Gemeinden aus und feierte mit ihnen Gottesdienste, so auch im Gebiet der Laichinger Alb. „So habe ich den Kontakt mit den Älblern nicht verloren und sah immer wieder vertraute Gesichter. Das ist schön“, unterstreicht der 91-Jährige, der sich noch einer relativ guten Gesundheit erfreuen darf, doch sich nicht mehr so sehr an das Steuer eines Autos getraut und so auf Chauffeuerdienste angewiesen ist.
Ist die Bergpredigt sein Lieblingsabschnitt im Evangelium, so sieht Marzell Gekle den Gründer der Schönstatt-Bewegung, Pater Josef Kentenich, nach wie vor als sein großes Vorbild in seinem christlichen Glauben. Der Pater und seine klaren Aussagen hätten ihm mehr Glaubenskraft geschenkt als die Schriften mancher renommierter Theologen, betont Gekle. „Pater Kentenich hat mir in meinem Leben Stütze und Hilfe gegeben“, betont er.
Mit Hingabe, Liebe und einem tiefen Glauben zu Gott und den Menschen hat der Jubilar sein Priesteramt in den vergangenen sechseinhalb Jahrzehnten versehen. Kraft schöpfte er täglich aus dem Evangelium, das er verkündete. Bis ins hohe Alter konnte sich Marzell Gekle seelsorgerisch einbringen. Bis zum Aufkommen der Corona-Pandemie war Gekle auch als geistlicher Leiter von Marien-Wallfahrten nach Lourdes und Altötting noch im Einsatz. Die Fahrten seien für ihn immer ein religiöses Erlebnis gewesen.
Wie die meisten Seelsorger war Gekle auch ein „Bau-Pfarrer“, wie man sagt. Denn neben der seelsorgerischen Betreuung der Kirchengemeindeglieder standen bei all seinen Stationen auch Bauprojekte an: mal größere, mal kleinere. In Tannhausen galt es, einen neuen Kindergarten und ein Schwesternhaus zu bauen, in Magolsheim war die dortige St. Dyonisius-Kirche innen und außen zu renovieren. In Ennabeuren wurden die Schönstatt-Kapelle und die 1934 erbaute Kirche Mutter Maria erneuert. In Westerheim erfolgte der Kindergarten-Anbau an die Marienburg sowie die Sanierung und Renovierung der historischen St. Stephanuskirche, wobei der Förderverein St. Stephanus tatkräftig und engagiert mitwirkte.
Jetzt freut sich Marzell Gekele auf seinen Jubiläumsgottesdienst in der Christkönigskirche, in der er als leitender Pfarrer von 1984 bis 2007 mit den Westerheimern und Gästen Gott pries, die Eucharistie feierte und die Frohbotschaft des Evangeliums verkündete. Er freut sich aber auch auf viele nette Begegnungen und Gespräche im Anschluss an die Messfeier.
„Das Priesteramt ist Berufung und kein Beruf“
Von Hansjörg Steidle
Westerheim – „Pfarrer Marzell Gekle hat 65 Jahre lang Menschen in Freud und Leid begleitet und getragen“, erklärte Bürgermeister Hartmut Walz in seinem Grußwort anlässlich des 65. Priesterjubiläums des langjährigen Seelsorgers von Westerheim und Heroldstatt sowie der Seelsorgeeinheit Laichinger Alb. Und weiter meinte Walz: „Gut, dass Gekle 1975 nach Ennabeuren und 1984 nach Westerheim gekommen ist.“ Ferner sprach er von einem ergreifenden Festgottesdienst mit fünf Pfarrern und rund 35 Ministranten am Altar.
Sehr gut besucht war der Jubiläumsgottesdienst am Samstagabend in der Westerheimer Christkönigskirche, als Pfarrer Marzell Gekle sein 65. Priesterjubiläum mit seinen früheren Gemeinden von der Alb feierte. Doch noch auf weitere Jubiläen verwies Pfarrer Karl Enderle, denn drei weitere Pfarrer können auf ein Jahrzehnte langes Wirken im Dienste der Menschen zurückblicken: so Pfarrer Hermann Dörflinger auf 60 Jahre, Reinhold Rampf auf 50 Jahre und Hans Stehle auf 40 Jahre. Zu den Kyrierufen wurde für sie jeweils eine Kerze entzündet und auf den Altar gestellt.
„Im Auftrag Gottes für andere verbindlich da zu sein, macht glücklich. Dieses Glück schenkt ein langes Leben. Freilich muss der Wille Gottes dahinter sein“, erklärte Pfarrer Karl Enderle eingangs in seiner Festpredigt mit Blick auf den 91-jährigen Jubilar, der mit 16 anderen Priesteramtskandidaten am 14. März 1959 im Dom zu Rottenburg zum Priester geweiht worden war. Als Botschafter des Evangeliums, als Brandstifter des Glaubens an Gott sowie als Hoffnungsträger für den auferstandenen Jesus Christus habe Marzell Gekle 65 Jahre segensreich gewirkt und sich aufopferungsvoll bemüht, „die Gegenwart Christi im Hier und Heute zu erschließen.“
Pfarrer Enderle sprach in seiner Predigt zum Tagesevangelium von der Begegnung des zweifelnden Apostels Thomas mit dem auferstandenen Jesus Christus von einem Türöffnen und Zugehen Gottes auf alle Menschen, auch auf die zweifelnden. „Der verwundete Heiland macht sich zum Gegenüber aller Menschen“, betonte Enderle und ging auf die Bedeutung der Sakramente in der katholischen Kirche ein. Diese würden den Menschen eine schöne Zukunft eröffnen, „nämlich die Teilhabe an seinem österlich bleibenden Leben.“
Menschsein bestehe aus Begegnung und viele gute Begegnungen würden glücklich machen, erläuterte Pfarrer Enderle. Und Menschen, die im Glauben miteinander verbunden sind, erhielten „eine zusätzliche Tiefe von der Begegnung über den Alltag hinaus“, betonte Enderle, denn die Feier der Eucharistie fördere den Zusammenhalt der Gemeinde vor Ort. Abschließend gratuliere er seinen Mitbrüdern im priesterlichen Dienst für ein langes Durchhalten, Aushalten und Zusammenhalten für die Menschen und für Jesus.“ Und zum Jubilar Gekle sagte er noch: „So ein Glück, dass wir dich haben.“
Unter dem Liedruf „Geh mit uns auf unserem Weg“ standen die von Maria Baumann erstellten Fürbitten, in denen Gemeindemitglieder Dank und Bitten zum Ausdruck brachten. So dankten sie den Pfarrern, „die in den Kirchengemeinden unermüdlich das Wort Gottes verkünden, die die Menschen stark machen und die Wegbegleiter in Freude und Leid sind.“
Zu den jeweiligen Fürbitten legten Kinder passende Symbole vor den Altar, so eine Bibel, Pflanzen, Blumen, Kerzen, Bücher, einen Rosenkranz, aber auch ein „Duplo“ mit Blick auf Marzell Gekle, der so oft die Kinder mit dieser Schokoladenpraline beschenkte. Dazu hieß es: „Wir sind dankbar für die Zeit mit Pfarrer Gekle, für seine treue Verbundenheit und für seine Menschenfreundlichkeit, für die stets offene Tür und nicht zuletzt für die Liebe zu uns Kindern. Oft hat er uns mit einem Duplo beschenkt.
Zu dem ergreifenden Jubiläumsgottesdienst gehörte festliche Musik: Die Chorgemeinschaft Eintracht Westerheim sang unter dem Dirigat von Karl Wiedmann und zur musikalischen Begleitung von Karin Baumeister (Gitarre) und Josef Baumeister (Keyboard) die Lieder „Ich will dir danken“ und „Mutig komme ich vor den Thron“. Eine Band mit Anna, Sophia, Josef und Paul Baumeister sowie Lukas Moser und Justus von Nathusius trug eindrucksvoll die Lieder „Immer noch zu Staunen“ und „Jesus berühre mich“ vor. Auf der Orgel verlieh Fritz Kneer der Feierstunde einen festlichen Akzent.
Worte des Dankes und Lobes im Anschluss an die Eucharistiefeier sprachen noch Juliane von Nathusius als stellvertretende Vorsitzende des Westerheimer Kirchengemeinderats sowie Bürgermeister Hartmut Walz, der ausgehend von Psalm 71 verdeutlichte, dass Pfarrer Hoffnung und Zuversicht von Jugend an bis ins hohe Alter vermitteln und ausstrahlen. „Das Priesteramt ist Berufung und kein Beruf“, betonte Walz und meinte, es sei ein Segen für Westerheim und die Region gewesen, dass Marzell Gekle dem Rufe Gottes gefolgt sei. Pfarrer seien immer für Menschen da, auch in schweren Stunden, ergänzte Walz und überreichte den Jubilaren Marzell Gekle, Hermann Dörflinger und Hans Stehle einen Geschenkkorb.
Zu einem schönen Bild in der Westerheimer Christkönigskirche trugen auch die 32 Ministranten rund um den Altar bei, darunter auch zahlreiche ehemalige Messdiener und langjährige junge Wegbegleiter Gekles. Dem Festgottesdienst schloss sich ein Stehempfang in und vor der Marienburg an, bei dem viele Gottesdienstbesucher noch miteinander ins Gespräch kamen, auch mit den fünf Pfarrern.
Segen bringen - Segen sein
Gemeinsam für unsere Erde in Amazonien und weltweit
37 Kinder waren von Neujahr bis zum Feiertag der Heiligen Drei Könige begeistert in Westerheim unterwegs und brachten den Segen in die Häuser und Wohnungen.
Dabei hatten sie viele schöne Erfahrungen und Begegnungen.
Wir bedanken uns bei allen für die freundliche Aufnahme der Sternsinger.
Für den großartigen Einsatz der Kinder und die Spenden bedanken wir uns recht herzlich. Neben der stolzen Spendensumme von
9507,51 € ist diese Aktion auch ein wertvoller Beitrag in der Gemeindearbeit.
Euer Sternsinger Team
Tamara, Theresa und Irmgard
Dank für Sternsinger
Jedes Jahr begeistert diese Aktion Kinder und Jugendliche. Das ist auch der Grund, weshalb sich auch Erwachsene dafür engagieren. Besonders schön ist es, sich dabei im Verbund mit vielen anderen ehrenamtlich Engagierten auf dem Globus zu wissen. Außerdem dient diese Aktion der Völkerverständigung, weil jährlich ein neues Land auf der Erde vorgestellt wird, in diesem Fall war es Amazonien. Dabei wurde auch das Umweltbewusstsein der Teilnehmer gestärkt. Deshalb danken wir ganz herzlich mit einem großen Vergelts Gott! Frau Irmgard Rehm, Frau Theresa Rehm und Frau Tamara Rieck. Diese vorbildliche Aktion kann Schule machen.
Pfarrer Karl Enderle


































